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Herzlich willkommen auf der Homepage der

Universitäts-Sängerschaft "Barden zu Wien"

Wien VIII, Albertgasse 51

Die im Weiteren nur mehr als Wiener "Barden" angesprochene Vereinigung wurzelt im 1858 gegründeten Akademischen Gesangverein (AGV), zu seiner Zeit einer der bedeutendsten Chöre Wiens, der u. a. Richard Wagner, Johannes Brahms und Anton Bruckner zu Ehrenmitgliedern hatte.


Der AGV entwickelte sich um die Jahrhundertwende zu einer Akademischen Korporation, also zu einer Studentenverbindung, deren Mitglieder Band und Mütze tragen und einen Zirkel führen; die Umbenennung in Sängerschaft "Ghibellinen" schloss diesen Prozess ab. Eine ähnliche Entwicklung nahm der 1892 gegründete Wiener Technisch-Akademische Gesangverein (TAGV), die spätere Sängerschaft "Nibelungen". Nach dem Verbot im Dritten Reich erfolgte nach dem Zweiten Weltkrieg und der Wiederzulassung von Korporationen die Vereinigung der zwei Sängerschaften unter dem heutigen Namen.

Der Schwerpunkt sängerschaftlichen Tuns ist die Pflege des mehrstimmigen Männerchores, des Kunst-, Volks- und Studentenliedes. Unter den größeren Unternehmungen der letzten Jahre ist eine gemeinsam mit anderen österr. Sängerschaften im Jahr 2007 durchgeführte Kultur- und Konzertreise in das Banat und nach Siebenbürgen zu nennen; 2009 waren die Wiener "Barden" auf den Spuren Joseph v. Eichendorffs in Schlesien unterwegs.

Das Barden-Leitbild
Im Jahr 2008 haben sich die Wiener "Barden" ein neues Leitbild gegeben, welches sowohl der Tradition als auch den Erfordernissen der Jetztzeit gerecht wird und welches die Ausrichtung der Sängerschaft und ihrer Mitglieder innerhalb des pluralistischen Gesellschaftsgefüges der Gegenwart beschreibt.
Leitbild.pdf
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Der Barden-Wahlspruch ist ein "Programm" für sich und lautet wie folgt:

 

Im Denken treu und klar,

in Taten frei und stark,

im Liede deutsch und wahr.

 

 

Das Wappen der Wiener "Barden" geht auf das Wappen des AGV zurück und enthält in seinen vier Vierteln (gegen den Uhrzeigersinn) den Bardenzirkel, eine Harfe, das Wappen der Stadt Wien sowie eine Eule als Zeichen der Weisheit. Das damals noch revolutionäre „Gaudeamus igitur“ war das erste Bundeslied des AGV und wurde erst 1891 durch das auf den Barrikaden von Wien im Revolutionsjahr 1848 entstandene "Deutsche Freiheitslied" ersetzt.

Das Haus der Wiener "Barden" steht im 8. Bezirk (Josefstadt) in der Albertgasse 51 und beherbergt auch ein Studentenheim, das nach dem Ghibellinen Dr. Johannes Schober, dem langjährigen Wiener Polizeipräsidenten und zweimaligen österr. Bundeskanzler der Zwischenkriegszeit, benannt ist. 

 

Das gedruckte Medium der Wiener "Barden" sind die "Barden-Blätter", welche zweimal jährlich erscheinen. Verweise darauf erfolgen unter dem Kürzel BB samt Erscheinungsjahr und Folge.